Bildsprache ist barrierefrei

Volksbanken veranstalteten einen kreativen Malwettbewerb für Jugendliche

Haselünne (EL) – Die 46. Auflage des Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ ging mit der Einsendung von knapp 200 Beiträgen in diesem März über die Bühne. In der Hauptstelle der Volksbank Haselünne wurden vor kurzem die besten Bilder vorgestellt und prämiert, bevor es weiter zur regionalen Entscheidung nach Oldenburg und bei entsprechendem Erfolg sogar auf die Bundesebene nach Berlin gehen wird.

Das diesjährige Motto lautete: „Fantastische Vorbilder und echte Helden: wer inspiriert dich?“. Vorstandsmitglied Gerhard Husmann begrüßte die vielen Gäste, Eltern, Großeltern und natürlich die vielen Kinder und Jugendlichen, die am Wettbewerb im Bereich Haselünne und Herzlake teilgenommen hatten. Husmann freut sich über die große Anzahl der eingereichten, kleinen Kunstwerke und bemerkte, dass es für die Jury nicht leicht gewesen sei, aufgrund der großen Kreativität Entscheidungen zu fällen.

Husmann zitierte den Schriftsteller Erich Kästner, der einst gesagt hätte: „Bei Vorbildern ist es unwichtig, ob es sich dabei um einen großen toten Dichter, um Mahatma Gandhi oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.“ Mit den eingereichten Werken werde deutlich gezeigt, wie vielfältig Vorbilder und Helden der Kinder und Jugendlichen seien, so Husmann weiter. Bereits im Jahre 1970 sei zum ersten Mal der Wettbewerb mit dem Thema „Starte mit ins Weltall“ aufgerufen worden. Ein halbes Jahr zuvor hatten übrigens mit Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin die beiden ersten Menschen den Mond betreten, während Michael Collins mit der Apollo-11-Kapsel Columbia den Planeten alleine umrundete. Da war es nur allzu logisch, dieses seinerzeit äußerst populäre Thema aufzugreifen.

Husmann dankte auch den Lehrpersonen in den einzelnen Schulen, dass diese es auch in diesem Jahr wieder geschafft hätten, den Wettbewerb in den Unterricht zu integrieren. Husmann weiter: „Es ist nicht wichtig, ob Künstler oder Betrachter die gleiche Sprache sprechen. Die Bildsprache ist eine internationale Sprache ohne Barrieren.“ Das mache letztendlich den internationalen Wettbewerb in den Genossenschaftsbanken in Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien(Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz zu etwas ganz Besonderem. Volksbank-Mitarbeiterin Anna Jansen, zuständig für Marketing und Vertrieb, bat, von großem Applaus des Publikums begleitet, die Sieger auf die Bühne, wo ihre Bilder den Gästen präsentiert wurden.

Freuten sich über Urkunden und kleine Geschenke der Haselünner Volksbank: sämtliche Erst- bis Drittplatzierten des „jugend creativ“-Wettbewerbs der europäischen Volksbanken. Quelle: EL am Mittwoch; Foto: Heiner Harnack